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Immer öfter werden Gesundheitsdienstleistungen aus dem stationären in den ambulanten Bereich verlagert. Das hat für Angehörige von Pflegebedürftigen den Vorteil, dass der Betroffene immer in der Nähe ist, birgt jedoch auch gewisse Schwierigkeiten, wenn es um die Intensivpflege geht. So zum Beispiel die Langzeitbeatmung, die nur von geschulten Fachkräften durchgeführt werden sollte und daher besonders bei der nicht stationären Behandlung einer professionellen Vorbereitung und viel Unterstützung bedarf. Dennoch ist die Heimbeatmungspflege nicht bei allen Patienten durchsetzbar. Eine gute Alternative um ein Pflegeheim zu vermeiden sind Wohngruppen für Langzeitbeatmete.
Mit der Hilfe von Therapon24 und den behandelnden Ärzten wird es Patienten ermöglicht, im gewohnten Umfeld versorgt zu werden. Wir betreuen Patienten z.B. bei Hirnblutungen, Schädel-, Hirn- und Rückenmarksverletzungen, neuromuskulären Erkrankungen, ALS oder Muskeldystrophie sowie bei Wachkoma und nach einem Schlaganfall oder einem hypoxischen Hirnschaden. Im Fokus unserer Betreuung stehen der Patient und seine Angehörigen. Um für ihr Wohlbefinden zu sorgen, erarbeiten wir mit Ihnen und Ihrem Arzt zusammen einen optimal zugeschnittenen Behandlungs- und Pflegeplan, der die Lebensqualität steigert und den Pflegeaufwand reduziert. Für den Patienten ist der Bezug zu seinen Pflegern besonders wichtig, darum kümmert sich jeweils dieselbe Gruppe an Pflegekräften um dieselbe Patientengruppe und deren Angehörige.

Was bedeutet Heimbeatmung?
Es ist eine Beatmungspflege, die außerhalb einer Intensivstation, also entweder zuhause oder in einer speziellen Einrichtung stattfindet. Eine solche Behandlung wird dann nötig, wenn aus die Atmung nicht mehr rund um die Uhr ausreichend funktioniert. Die Beatmung muss nicht ganztägig erfolgen, oft wird diese Therapie nur nachts durchgeführt. In schweren Fällen kann aber eine 24 Stunden Atmung erforderlich sein. So können Menschen, die unter chronischer Hypoventilation leiden, optimal betreut werden. Hypoventilation nennt man eine zu geringe Belüftung der Lunge. Dadurch wird der Gasaustausch in den Lungenbläschen verschlechtert, die Sauerstoffaufnahme ist verringert und durch die Kohlenstoffdioxidmenge im Blut wird der Atemantrieb gehemmt. Merkmale für diese Erkrankung können sein: Müdigkeit, allgemeine Schwäche, Leistungsabfall, Gedächtnisstörung, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Zyanosen (Blaufärbung) und häufig auftretende Infekte der Atemwege. Ursachen für Hypoventilation können bei gesunden Lungen mechanische Störungen wie neuromuskuläre Störungen oder zentralnervöse Störungen sein, bei erkrankten Lungen z.B. Lungenemphysem oder chronische Bronchialasthma.
So können wir helfen – Langzeitbeatmung im häuslichen Umfeld
Durch den Einsatz von Therapon24 in Zusammenarbeit mit Ihrem Arzt sollen nicht nur die Atemfunktionen und der körperliche Zustand des Betroffenen verbessert werden, sondern auch Angehörige entlastet werden. Die Klinikaufenthalte sollen reduziert werden und Infekte, die durch Krankenhauserreger hervorgerufen werden, können so verhindert werden. Auch Patienten, deren Fähigkeit zu sprechen eingeschränkt ist, sind bei Therapon24 gut aufgehoben. Wir kommunizieren mithilfe von Schreibtafeln, Zeichensprache oder anderen Geräten und interagieren so mit dem Betroffenen. Durch den frühzeitigen Kostaufbau, das Schlucktraining und der Mobilisation verbessern oder stabilisieren wir den Gesundheitszustand. Auf Wunsch machen wir auch Urlaubsreisen, Freizeitaktivitäten mit Begleitung und Ähnliches möglich. Eine ungezwungene Atmosphäre und ein professionelles, aber menschliches Miteinander sind uns wichtig. Das Wohl des Pflegebedürftigen und seiner Angehörigen stehen für uns im Vordergrund, für beide sind wir da. Rund um die Uhr.
Sie haben weitere Fragen zu Heimbeatmung in der ambulanten Pflege?
Wenden Sie sich an uns.