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Hier finden Sie Neuigkeiten rund um das Thema "Pflege"

Hilfreiche Ratgeber für kleines Geld

Wer sich gut informieren möchte, hat nun bei der Verbraucherzentrale die Möglichkeit, sich zu fairen Preisen mit Ratgaber zu versorgen:

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Leitfaden der Verbraucherzentrale Hessen

Immer mehr pflegebedürftige Menschen möchten lieber im eigenen Haushalt versorgt werden anstatt in ein Heim umzuziehen. Wenn Angehörige keine Versorgung »rund-um-die-Uhr« gewährleisten können, diese aber erforderlich ist, müssen andere Lösungen gesucht werden. Die Verbraucherzentrale Hessen erkärt hier welche Leistungen bei welchem Angebot erwartet werden können, welche Kosten anfallen und in welchen Fällen in welcher Höhe Leistungen der Pflege- oder Krankenversicherung gewährt werden:
Hilfe rund um die Uhr – (l)egal durch wen?

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Gesetzliche Neuregelungen bei Rente und Altenpflege (Juni 2008)

Zum 01.07.2008 treten bedeutende Gesetzliche Neuregelungen in Kraft:

Die Rentensteigerung
Für rund 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland gibt es zum 1. Juli 2008 mehr Rente. Die Renten steigen um 1,1 Prozent. Durch Aussetzen des Riesterfaktors 2008 und 2009 konnten die Renten um 1,1 statt um nur 0,46 Prozent erhöht werden. Die höheren Renten werden ohne Beitragserhöhungen und ohne Steuerzuschüsse des Bundes finanziert. Die Dämpfungseffekte des Riesterfaktors werden 2012 und 2013 nachgeholt. Rentnerinnen und Rentner werden so angemessen am Aufschwung beteiligt.
Bei 1.000 Euro Rente/Monat bedeutet dies eine Steigerung von 11 Euro/Monat. Die Rentenanpassung wird auf ALG II übertragen. So können auch Langzeitarbeitslose mit mehr Geld rechnen.

Die Pflegereform
Die Pflegereform bringt deutliche Verbesserungen. Besonders Familien, die Angehörige sowie altersverwirrte und geistig behinderte Menschen pflegen, erhalten mehr Leistungen und mehr Unterstützung. Mit persönlicher Beratung und neuen Strukturen wird die Pflege stärker auf die Erfordernisse von Pflegebedürftigen, Angehörigen sowie Pflegekräften ausgerichtet. Neue Qualitätsstandards und strenge Prüfungen führen zu transparenteren und besseren Pflegeleistungen. So gibt es z.B. einen Anspruch auf eine umfangreiche Pflegeberatung. Für Entscheidungen über Leistungen gelten in Zukunft kürzere Fristen. Der Grundsatz “ambulant vor stationär” wird ausgebaut. Neu ist auch eine unbezahlte Pflegezeit bis zu sechs Monaten. Die finanziellen Leistungen wie Sachleistungsbeträge und Pflegegelder steigen.

Um die verbesserten Leistungen finanzieren zu können, steigt der Pflegebeitragssatz ab 1. Juli 2008 um 0,25 Prozent auf 1,95 Prozent. Kinderlose zahlen 2,2 Prozent. Im Gegenzug sind bereits zum 1. Januar 2008 die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gesunken. Der neue Satz reicht aus heutiger Sicht aus, die Leistungen der Pflegeversicherung bis etwa 2014/2015 zu finanzieren.
(Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)