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Marianne Schäfer (Therapon24)

Marianne Schäfer (Therapon24)

Therapon24 gibt es nunmehr seit mehr als 11 Jahren. In diesem Zeitraum haben wir uns als sozialer Dienstleister und Pflegedienst auf zeitintensive Versorgungen bis zu 24 Stunden eingestellt: demenziell Erkrankte, Schlaganfallpatienten, MS-Patienten, ALS-Patienten, Palliativpflege-Patienten.

Viele Senioren wünschen sich, dass der Pflegedienst nicht nur 15 oder 30 Minuten morgens und abends kommt, sondern eine Person 4 Stunden, 6, 8, 12 oder gar 24 Stunden vor Ort ist. Dieser Bedarf ist nicht neu und wird nun seit vielen Jahren durch eine Gruppe von Menschen bedient, die in der Alltags-Sprache mit „Pflege-Polinnen“ bezeichnet werden. Die jeweiligen Frauen kommen jedoch nicht nur aus Polen, sondern auch aus Rumänien, Ungarn, Slowakei oder anderen Ländern.

Zumeist wird diese Vermittlung von im Ausland ansässigen Agenturen durchgeführt. Mit diesem nun seit Jahren bestehenden Angebot wird eine „Lücke“, eine „Nische“ im deutschen Pflegemarkt bedient. Man schätzt ca. 80.000 MitarbeiterInnen in diesem Bereich in Deutschland. Und viele Pflegedienste, die keine entsprechenden Mitarbeiter für Mehrstunden- und 24-Stunden-Versorgungen haben, besuchen dann die Haushalte der Senioren, um die verbleibende Behandlungspflege oder Wundversorgung durchzuführen.

Seit Anfang Januar 2015 gibt es in Deutschland das Mindestlohngesetz. Danach sind einem Mitarbeiter mindestens 8,50 € brutto pro Stunde, im Bereich der Pflege mindestens 9,40 € brutto pro Stunde zu bezahlen. Rechnet man diesen Stundenlohn einmal auf den Monat hoch, ist eine 24-Stunden-Zu-Hause-Versorgung legal unter 5 – 6.000 € gar nicht mehr möglich. Und bitte wer kann sich das noch leisten?

Das ist vermutlich einer der Gründe, warum hierzu wenig geschrieben und noch weniger offiziell gesprochen wird. Denn der Pflegenotstand, dass wir zu wenig Menschen haben, die bereit sind für einen angemessenen Lohn in der Pflege zu arbeiten, ist nun seit Jahren Thema und insbesondere vor Wahlen immer wieder gerne diskutiertes Feld.

Auch wenn dieses Marktsegment sehr schwierig zu bearbeiten ist: Therapon24 hat hier seine „Nische“ gefunden. „Wir wollen dann gerne angefragt werden, wenn zwei Stunden oder mehr Zeit benötigt wird“ sagt der Geschäftsführer Hans-Dieter Keßeler. Die Anzahl der Anfragen ist hoch, die Zahl der Klienten, die sich über den Preis wundern die Augen reiben, allerdings auch.

Sollten Sie in diesem Themenfeld Beratung wünschen, wenden Sie sich bitte an Marianne Schäfer.

GesundLebenHeute – Das Gesundheitsmagazin der Echo Medien, Erscheinungsdatum 25.09.02015