Quelle: Monkey Business Images / shutterstock.com

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Viele kennen es aus ihrer Studienzeit: die Wohngemeinschaft. Bei geselliger Atmosphäre kocht, lernt und lebt man zusammen. Aber nicht nur für junge Leute ist eine WG attraktiv. Im Trend stehen auch Senioren-WGs.

Viele mag eine Wohngemeinschaft vorerst abschrecken – dabei gibt es einige Vorteile, besonders für Senioren. Welche das sind und was Sie zu beachten haben, fassen wir hier für Sie zusammen.

Geselligkeit und Unterstützung
Wenn die Kräfte schwinden und man Angst um sein selbstbestimmtes Leben hat, wünschen sich viele Hilfe bei den grundsätzlichsten Hausarbeiten – oft erfreut es schon, mit jemandem reden zu können. Möglichst in den eigenen vier Wänden. Eine Wohngemeinschaft scheint hier eine gute Lösung, denn so bleibt niemand allein und sogar Pflegedienste kann man gemeinsam organisieren.

Hohe Lebensunterhaltskosten
Für Senioren wird es immer wichtiger, Wege kurz zu halten. Ob es der Besuch beim Arzt oder der Wocheneinkauf ist, mit steigendem Alter werden lange Wege beschwerlicher – wer weiß, wie lange man noch Auto fahren kann und darf? Deshalb ist das Wohnen in Städten besonders attraktiv für Rentner. Ein großer Faktor sind jedoch hier die steigenden Mieten. So zahlt man in Deutschland teilweise sogar 13 Euro pro Quadratmeter. Bei nur 60 Quadratmetern sind das dann schon 780 Euro – und das ohne Nebenkosten. In einer Senioren WG ist es aber durchaus möglich, ein Zimmer schon für etwa 150 Euro zu bekommen. Dann natürlich mit Gemeinschaftsküche – aber man will ja ohnehin nicht gerne alleine sein. Und mit einer Rente ist das gut zu stemmen.

Ein erster Schritt
Wer also vor hat eine Senioren-WG zu gründen, sollte sich zunächst überlegen, mit wem er in eine solche einziehen möchte. Zeitungsanzeigen oder Aushänge im nächstgelegenen Seniorentreff bieten hier eine gute Möglichkeit, Gleichgesinnte zu finden. Oft kann auch die Anfrage bei einem ambulanten Pflegedienst sinnvoll sein. Moderne Senioren können auch im Internet WG-Suchende finden, hier gibt es neben WGs auch Einrichtungen für betreutes Wohnen. Neben den klassischen Informationen werden hier auch persönliche Informationen über die Mitbewohner angeboten um sicherzustellen, dass einem harmonischen Zusammenleben nichts im Wege steht. Gleichzeitig kann man im Internet selbst ein Wohnungsgesuch oder -angebot erstellen – alles Seniorengerecht und leicht verständlich.

Tipps und Hinweise
Wichtig ist es, im Vorfeld zu klären, wo die zukünftigen WG-Bewohner Unterstützung von einer Haushaltshilfe oder einem ambulanten Pflegedienst benötigen und welche Tätigkeiten selbst übernommen werden können. Es empfiehlt sich, klare Regelungen bei der Gestaltung des Mietvertrags hinsichtlich der Miete und dem Auszug festzulegen.

Um Konflikten vorzubeugen, empfiehlt es sich außerdem, im Voraus auch vermeintliche Banalitäten wie die Haltung von Haustieren oder die Besuchszeiten für Gäste, Kinder und Enkel zu klären. Kosten lassen sich selbstverständlich teilen. Als Beispiel werden hier die Kosten für eine Haushaltshilfe geringer und auch ein Pflegedienst kann die gesamte Gruppe betreuen und damit die monatlichen Ausgaben senken. Sofern mindestens drei Personen in der WG pflegebedürftig sind, unterstützt sogar der Staat finanziell – Unterstützungen können hier pro Person schon ab Pflegestufe 0 beantragt werden. Darüber hinaus hilft die Pflegeversicherung generell bei der Finanzierung einer solchen Wohngemeinschaft mit bis zu 4.000 Euro für jeden Bewohner – insgesamt jedoch nicht über 16.000 Euro für den gesamten Haushalt. Diese finanzielle Unterstützung dient für den barrierefreien Umbau der Wohnung, denn barrierefrei sollte das Haus oder die Wohnung der Gemeinschaft auf jeden Fall sein.

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