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      Legale Pflege

      Quelle: wavebreakmedia/shutterstock.com

      Wenn die Pflegebedürftigkeit kommt, stellt sich automatisch auch die Frage nach der optimalen Betreuung. Bei der Suche nach einem passenden Helfer soll natürlich dafür gesorgt sein, dass der Bedürftige liebevollen und kompetenten Händen anvertraut wird. Die Fürsorglichkeit steht im Vordergrund, schließlich wird diese Person auch viel Zeit mit dem zu betreuenden Menschen verbringen und dabei soll es an nichts fehlen. Ein gutes Verhältnis ist wichtig.

      Nichts desto trotz spielt für viele Angehörige und Betroffene das Geld eine große Rolle. Viele Pflegedienste sind zu teuer und bei normalen Verhältnissen auf Dauer kaum bezahlbar. Darum werden zunehmend illegale Pflegekräfte, oft aus dem Ausland, beansprucht und als Haushaltshilfen eingestellt. Derzeit arbeiten in Deutschland etwa 100.000 illegale Pflegerinnen und Pfleger. Ein zweiseitiges Thema: einerseits ist Vorsicht geboten, denn manchmal sprechen die Personen kaum Deutsch, haben keine Erfahrung im Umgang mit kranken oder alten Menschen oder sind tatsächlich nur des Geldes wegen in Deutschland. Andererseits sollte man das Thema nicht grundsätzlich schlecht reden, schließlich gibt es auch viele Hilfskräfte, die engagiert sind und in der Pflege aufgehen.

      Dennoch muss man bedenken, dass sie im Gegensatz zu legalen Pflegekräften oft nicht auf Eignung geprüft sind und teilweise wenig bis keine Erfahrung mit der Betreuung pflegebedürftiger Menschen haben. Viele der Vermittler treten seriös auf und locken mit so günstigen Angeboten, dass ein gesundes Misstrauen sofort hellhörig werden müsste. Dazu kommt: Wer eine illegale Hilfskraft beschäftigt, macht sich strafbar und muss mit Geldstrafen von bis zu 5.000 Euro rechnen.

      Legale Hilfe aus Osteuropa vermittelt zwar das Arbeitsamt, diese nennen sich dann aber Haushaltshilfen und dürfen eigentlich nur putzen, waschen, kochen aber nicht die Pflege übernehmen.

      Es ist also zu raten, sich auch bei kleinem Budget gründlich zu informieren und einen legalen Pflegedienst zu finden, der bezahlbar ist und dem Bedürftigen ein schöneres Leben garantiert. Finanzielle Unterstützung zahlt nach Antrag und Anspruchsberechtigung auch die Pflegekasse, in der gesetzlich Versicherte automatisch Mitglied sind.
      Dazu finden Sie auch hier weitere Informationen.

      Auch die Verbraucherzentrale hat sich dem Thema angenommen. Lesen Sie hier, was Sie im Einzelnen tun können.

      Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen zum Thema legale und illegale Pflegekräfte zur Verfügung und beraten Sie, um zusammen mit Ihnen eine optimale Lösung für Ihren Fall zu finden.